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Kostensteigerung
- Zu erwartende Kostensteigerungen 2006/2007
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Zu erwartende Kostensteigerungen 2006/2007
| Kostensteigerung |
2006 |
2007 |
| Gaspreise |
+ 10,0 % |
|
| Strompreise |
+ 7,0 % |
+ 11,0 % |
| Mehrwertsteuer |
|
+ 3,0 % |
| Versicherungssteuer |
|
+ 3,0 % |
| Fernverkehr seit 11.12.05 |
+ 2,6 % |
|
| Krankenkassenbeiträge |
+ 0,4 % |
+ 1,0 % |
| Rentenbeiträge |
|
+ 0,4 % |
| Kostensenkung |
|
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| Beitrag Arbeitslosenversicherung |
|
- 2,0 %* |
* Ein Prozentpunkt wird voraussichtlich aus dem erhöhten Mehrwertsteueraufkommen finanziert
Die letzte Erhöhung des Mehrwertsteuer-Regelsatzes erfolgte am 1.April 1998 von 15 auf 16 Prozent. Der Mehrwertsteuersatz soll 2007 um drei Prozentpunkte auf 19 Prozent steigen. Die Mehrwertsteuererhöhung wird die Bürger-/innen ungleichmäßig treffen. Ein Teil der zusätzlichen Einnahmen soll zur Senkung der Lohnnebenkosten verwendet werden. Damit werden rund 20 Millionen Haushalte mehr belastet als Arbeitnehmer. Knapp 14 Millionen Nichterwerbstätige ( Rentner, Pensionäre, Studenten) müssen im Durchschnitt mit etwa 270 Euro Mehrausgaben rechnen. Für die rund 2,3 Millionen Arbeitslosenhaushalte kommen höhere Kosten von 225 Euro, auf die rund 1,6 Millionen Beamtenhaushalte knapp 500 Euro zu.
Selbständigenhaushalte müssen mit Mehrkosten von 450 Euro rechnen.
Quelle: FAZ 10.12./12.14.11.05
Verbraucherschützer befürchten eine vorzeitige Erhöhung der Preise für Produkte im Einzelhandel.
Die Euro-Einführung im Jahr 2002 haben gezeigt, dass der Handel bereits lange vor einer Umstellung die Preise erhöht. Verbraucher müssen bereits im zweiten Halbjahr 2006 mit Preisaufschlägen bei Produkten rechnen. Lebensmittel, Blumen, Pflanzen und Bücher (ermäßigter Mwst.-Satz: sieben Prozent.) Sind nicht davon betroffen.
Quelle: €URO –09/2006, DMB- 3/2006
Tipp: Das Statistische Bundesamt bietet in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Informationen über Preisentwicklungen für häufig gekaufte Produkte. Preismonitor des Statistischen Bundesamtes.
Stromversorger in Rheinland-Pfalz beantragten Preiserhöhungen bis zu 1,2 Cent pro Kilowattstunde. Das Wirtschaftsministerium in Mainz genehmigte eine Erhöhung von 0,4 Cent je Kilowattstunde.
In Hessen wurden alle Anträge auf Strompreiserhöhungen zurückgewiesen.
Das Wirtschaftsministerium in Potsdam genehmigte allen 26 Versorgern in Brandenburg Anträge auf Strompreiserhöhungen.
Der Standarttarif für Haushalte und kleine Gewerbebetriebe wird um ca einen Cent pro Kilowattstunde ab 01.01.2006 erhöht. Eine Strompreiserhöhung von 7 Prozent kostet einen Haushalt mit 3000 Kilowattstunden Verbrauch pro Jahr etwa 40 EUR mehr.
Der Anbieter Eon Edis hat für rund 15.000 Kunden in Brandenburg die mit Nachtstrom heizen eine Preiserhöhung angekündigt. Nachtstrom steigt ab 1. Januar 2006 von derzeit 5,73 Cent auf 7,37 Cent.
Die Unternehmen begründen die Preiserhöhungen mit gestiegenen Beschaffungskosten und steigende staatlichen Sonderlasten.
In Berlin sind zum 1. Mai 2006 weitere Strompreiserhöhungen des Stromlieferanten Bewag (Vattenfall) geplant. Im Durchschnitt sollen die Preise um sechs bis sieben Prozent steigen. Die Preise hatte der Anbieter bereits zu Jahresbeginn 2005 kräftig angehoben.
Quelle: Die Welt- 22./23.12.05, MAZ – 25.11./20.12.05, verivox.de 23.12.05
Die finanzielle Belastung für Autofahrer wird immer größer.
Das Jahr 2005 war das teuerste Jahr für Autofahrer. Nie zuvor mussten Autofahrer in Deutschland so viel für Sprit bezahlen wie im Jahr 2005.
Am teuersten war der Treibstoff in Rostock, Freiburg und Kassel. In Hamburg und Berlin gab es im Jahresdurchschnitt den günstigsten Sprit.
Die Kraftstoffpreise sind zwar im November 2005 wieder gesunken, im Vergleich zum Jahresbeginn blieben sie weiter auf hohem Niveau.
Quelle: ADAC 11/12 05, Die Welt –21.12.05
Inflationsrate weiter hoch.
Die Teuerungsrate in Deutschland wird im Jahresdurchschnitt voraussichtlich 2,0 Prozent erreichen. Zuletzt gab es solch hohe Jahresteuerung 2001. Nach den Regeln der EZB (Europäischen Zentralbank) herrscht nur bei Raten knapp unter zwei Prozent Preisstabilität. Im Dezember lagen die Verbraucherpreise in Deutschland nach vorläufigen Berechnungen im Jahresvergleich um 2,1 Prozent über Vorjahresniveau. Preistreiber waren im Dezember erneut Heizöl, Gas und Kraftstoffe. Heizöl verteuerte sich in Hessen binnen Jahresfrist um 36,2 Prozent, Gas um 17,2 Prozent und Kraftstoffe um 16,6 Prozent. Günstiger wurden unter anderem Nahrungsmittel (minus 0,2 Prozent). Die Preise für Schuhe sanken um 5,5 Prozent.
Quelle: Werte auf Basis das Statistische Bundesamtes, dpa- tagesspiegel 23.12.05
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