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Sie befinden sich hier: Home - Kostensteigerung - Private Krankenkassen erhöhen Beiträge
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Private Krankenkassen erhöhen BeiträgeDie privaten Krankenversicherer erhöhen Beiträge ab 1.Januar 2007. 8,3 Millionen Privatversicherte (4 Millionen Beamte) müssen mit Beitragssteigerungen von bis zu 15 Prozent rechnen. Die Ausgaben für medizinische Versorgung nehmen weiter zu. Grund für Prämienerhöhungen sind oft teure medizinische Leistungen. Das Kalkulationsprinzip der privaten Krankenversicherung geht von konstanten Kostenentwicklungen aus. Neue Diagnose- und Behandlungsmethoden sowie die Entwicklung wirksamerer Arzneimittel führen zu Ausgabensteigerungen. Eine private Krankenversicherung ist besonders für gesunde junge Menschen und Beamte lukrativ. Sie können gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung viel Geld sparen und erhalten mehr Leistung. Arbeitnehmer dürfen sich in Zukunft nur noch privat versichern, wenn das Jahresbruttoeinkommen drei Jahre lang über der Versicherungspflichtgrenze (47 250 Euro) gelegen hat. Übrigens: 90 Prozent der Bundesbürger sind gesetzlich krankenversichert. Schätzungsweise bis zu 300.000 Menschen leben in Deutschland ohne Krankenversicherungsschutz. Viele davon haben durch Einführung von Hartz IV und der finanziellen Not ihre Gesundheitsversorgung verloren. Quelle: welt.de 16.11.06, dpa/gesundheitpro.de 06.11.06, plusminus.de Risikolebensversicherungen werden teurer. Nach Angaben von FINANZtest, Ausgabe 12/2006 werden wahrscheinlich viele Neuverträge für eine Risikolebensversicherung ab Januar 2007 teurer. Vom Gesetzgeber beschlossen, wird der Garantiezins von 2,75 Prozent auf 2,25 Prozent gesenkt. Aufgrund der niedrigen Verzinsung muss ein Kunde mehr Beitrag für einen Vertrag mit der gleichen Versicherungssumme zahlen. Zuletzt wurde der Garantiezins im Jahr 2004 gesenkt. Bei einigen Versicherern stiegen die Beiträge für eine Versicherungssumme von 150 000 Euro um 10€ /Jahr und mehr.
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