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Kostensteigerung
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Preisveränderungen 09/2006 bis 09/2007
Deutschland
| Bildung |
+ 27,0% |
| Kraftstoffe |
+ 8,9% |
| Strom |
+ 7,4% |
| Tabak |
+ 4,9% |
| Verkehr |
+ 4,6% |
| Nahrung* |
+ 2,7% |
| Fernwärme |
+ 2,2% |
| Gas |
+ 1,4% |
*Erheblich teurer wurden bei Nahrungsmitteln vor allem Speisefette und -Öle (+ 24,2%; darunter Butter: + 43,1%). Auch die Preise für Milchprodukte und Eier (+ 6,8%; darunter Speisequark: + 25,9% und Vollmilch: + 13,5%) sowie für Brot und Getreidewaren (+ 3,3%; darunter Brötchen: + 6,2%) lagen über denen des Vorjahres. Deutlich günstiger war Gemüse (- 5,9%; darunter Kopfsalat: - 43,8% und Salatgurken: - 33,2%).
Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland. Pressemitteilung v.16.10.07
Rohöl und Euro auf Rekordhoch
Der Ölpreis hat erstmals die Rekordmarke von 90 Dollar übersprungen. Vor 4 Jahren kostete ein Fass Öl der Sorte WTI noch weniger als 30 Dollar.
Der Dollar hat gegenüber dem Euro weiter an Wert verloren. Der Euro stieg erstmals auf mehr als 1,43 Dollar.
Der hohe Ölpreis lässt auch die Heizkosten der Verbraucher ansteigen. Zum Jahresbeginn zahlten Verbraucher für 3000 Liter Heizöl rund 1500 Euro.
Der Preis in Norddeutschland ist mittlerweile auf 1 850 Euro angestiegen. Hohe Rohölpreise spüren auch die rund 20 Millionen Mieter von Wohnungen - egal ob sie mit Öl oder Gas heizen. Die Gaspreise sind beim Einkauf an den Ölpreis gekoppelt. Für viele Mieter entfallen schon 33 bis 40 Prozent der Gesamtmiete auf die Nebenkosten. Heizen ist mit gut einem Drittel der größte Ausgabenposten. Heizölpreisvergleich hier.
Quelle: FAZ-16./19./20.10.07
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