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Richtig planen und finanzieren! |
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Wohneigentum erwerben ist langfristig günstiger als zur Miete zu wohnen.
Wohnungsknappheit ( Von Jahr zu Jahr werden weniger Wohnungen gebaut ),
Miet- und Preissteigerungen führen zu höheren finanziellen Belastungen.
Was eine Immobilie tatsächlich kostet, wird oftmals unterschätzt.
Eine richtige Kalkulation ist deshalb entscheidend, weil alle Kosten erfasst
werden, die mit dem Immobilienerwerb anfallen.
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In der Geldidee Ausgabe 6/2002, wird im Beitrag "Kaufen statt Mieten" über
die tatsächlich anfallenden Kosten einer Immobilienanschaffung berichtet.
Mit einer sog. Checkliste können alle Kosten erfaßt und eingeplant
werden. Beim Bauen umfasst der Preis für ein Haus längst nicht
die Gesamtbaukosten. Im Durchschnitt betragen die Gebäudekosten nur
etwa 50 Prozent der Gesamtkosten. Hinzu kommt eine richtige Finanzierung
und Absicherung
der Immobilie. In der Fachzeitschrift DM Ausgabe 2/2002, wird über
die "Tilgungsfalle" berichtet. Hier wird gewarnt vor ausgeklügelten
Billig-Finanzierungen.Während bei teuren Krediten und entsprechender
hoher Monatsrate mit der Zeit ein immer größerer Teil in die
Entschuldung fließt, kann es bei Krediten mit niedrigem Zins lange
dauern, bis die Schulden abgetragen sind. Ein Niedrigzins
sollte nicht zur Raten-Minimierung, sondern zum schnelleren Tilgen genutzt
werden. Wer richtig finanziert ist in kürzerer Zeit schuldenfrei,
wer dagegen knausert ist länger in der Pflicht und muß nicht
selten noch im Rentenalter zahlen. In einem Finanzierungsplan
(1) werden Einnahmen und Ausgaben aufgelistet um die finanzielle Belastbarkeit
zu prüfen.
Die Ratgeberzeitschrift "Informieren, Vergleichen, Kaufen" Ausgabe Baufinanzierung meint:
Nur zu häufig werden Häuser zwangsversteigert, weil im Finanzierungsplan (1) Fehler gemacht wurden. Um einen Finanzierungsplan (2) aufstellen zu können, muss man sich zunächst über die eigenen finanziellen Mittel klar werden. Eigenmittel und Eigenleistungen sollten realistisch eingeschätzt werden. Ein Risiko bei Eigenleistungen ist, dass es keine Gewährleistungsansprüche gibt. Die monatliche Belastung für die Finanzierung sollte 30-40 Prozent vom Nettoeinkommen nicht übersteigen.
Schon bei der Beratung* kann der Verbraucher viel Geld sparen! Die Bank vergibt Kredite gegen Zinsen ( Hypothekendarlehen ) und versucht meist, Kredite mit anfänglicher Tilgung von einem Prozent zu verkaufen. Dabei dauert es rund 28 Jahre bis der letzte Schuldencent getilgt ist. Der Vorteil für die Bank: Je länger die Schuldentilgung dauert, umso mehr Zinsen können sie kassieren. Ein Hypothekendarlehen ist in der Regel die wichtigste Finanzierungssäule. Die Bank nimmt als Sicherheit die Immobilie des Kreditnehmers als Pfand und läßt das Recht durch eine im Grundbuch eingetragene Grundschuld in Höhe des Kreditbetrages absichern. Sollte der Kreditnehmer den Zahlungspflichten nicht nachkommen, kann die Bank per Zwangsversteigerung die Immobilie wieder zu Geld machen. Verbraucher sollten im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten versuchen, den Kredit schneller zu tilgen.
Versicherungen
sollten als Kombination mit einem Darlehen vermieden werden.( Kapitallebensversicherungen,
fondsgebundene Lebensversicherung ). Laut Geldidee Ausgabe 6/02, ist diese
Finanzierungsvariante für die eigenen 4 Wände meist nicht geeignet.
"Auf Sand gebaut" ist der Baukredit der mit einer Lebensversicherung finanziert
wurde, meint Geldidee in der Ausgabe 12/02. Laut Map-Report hat die Versicherungsbranche
ihre Überschüsse für 2002 kräftig nach unten korrigiert-
eine Folge der schlechten Lage an den Kapitalmärkten.
Nur eine Versicherung und zwar die Risiko-Lebensversicherung ( Todesfallschutz ) ist wichtig für die Absicherung des aufgenommenen Baudarlehens!
Bausparen geben der Finanzierung eine gewisse Sicherheit durch Darlehensanspruch, Kalkulierbarkeit und Flexibilität. Das Bausparen hat aber auch Nachteile wie geringe Guthabenverzinsung und die Unsicherheit des Zuteilungstermins. Die Bereitstellung des Darlehens ist nicht allein von der individuellen Sparleistung abhängig, sondern auch von der Leistung der gesamten Sparer. Deshalb dürfen die Bausparkassen keine verbindlichen Zuteilungstermine bei Vertragsabschluß festlegen.
Mit Fonds tilgen? Die Tilgung von Hypothekendarlehen mit einem Aktienfondssparplan kann für den Häuslebauer eine schnellere Tilgung bedeuten, wenn die durchschnittliche jährliche Wertentwicklung des Fonds über dem vereinbarten effektiven Jahreszinssatz des Darlehens liegt. Für junge Menschen bedeutet eine Finanzierung mit Fondstilgung die Chance die Entschuldung vorzeitig zu beenden. Eine lange Festschreibung des aktuellen niedrigen Zinssatzes erhöht die Chance auf höhere Erträge beim Aktienfondssparplans. Denn je länger die Laufzeit, desto höher die Chance auf höhere Erträge. Zwischenzeitliche Wertschwankungen lassen sich durch eine langfristig angelegte Geldanlage ausgleichen.
Eine über mehrere Jahre schlechte Weltkonjunktur ( Börsentief ) wirkt sich negativ aus und eine Finanzierung mit Fondstilgung sollte deshalb gut überlegt sein.
Die 3 Säulen einer Immobilienfinanzierung:
- Eigenkapital (Wertpapiere, Sparguthaben, Fonds u.a. )
- Bankdarlehen (auch zinsgünstige Darlehen: öffentliche Fördermittel v. Bund und Länder, KfW-Förderdarlehen )
- Bauspardarlehen
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Für ein günstiges Finanzierungsangebot ist es notwendig verschiedene Angebote zu vergleichen. Unabhängige Finanzbroker u.a. ermitteln zins-und kostengünstige Angebote von verschiedenen Banken.
Hier gehts zur tagesaktuellen Zinstabelle fuer Baufinanzierung
*Beratung:
Eine gute Beratung ist Voraussetzung für ein solides Finanzierungskonzept. Beratungstests z.b. von STIFTUNG WARENTEST, zeigen oft mangelnde Beratungsqualität bei Filialbanken. Onlineanbietern wird oft vorgeworfen keinen Service zu haben. Die Konditionen für ein Hypothekendarlehen sind im Netz oft billiger weil z.b. kein aufwendiger Außendienst unterhalten wird und der Kostenvorteil an den Kunden weitergereicht wird. Bei Umschuldungen und Problemfälle können Online-Anbieter meist nicht weiterhelfen.
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